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Zurück   Interessengemeinschaft kein-DSL: Breitband für alle! Seit 2003 > Meldungen & Meinungen > Diskussionsforum zum Universaldienst

Diskussionsforum zum Universaldienst Breitband in den Universaldienst aufnehmen? Diskutieren Sie mit!

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  #1  
Alt 15.01.2008, 18:59
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Schweiz: Universaldienst mit Satellitenbreitband

Eutelsat hat heute den Abschluss eines Vertrages mit dem schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom bekannt gegeben. Um ihrer Universaldienstlizenz nachzukommen, hat die Swisscom nun den neuen Breitbanddienst Tooway ausgewählt. Nach der Universaldienstlizenz muss die Swisscom von 2008 bis 2017 jedem Schweizer Haushalt die Möglichkeit zu breitbandigen Internetzugängen mit mindestens 600 Kbit Downstream und 100 Kbit Upstream verschaffen. Über die Tarife ist noch nichts bekannt [1], allerdings zählen die Schweizer Breitbandpreise europaweit zu den höchsten. Die Lizenz ist technologieneutral gehalten. Mit dieser Wahl adelt die Swisscom die neuen Zweiwegesatellitenbreitbanddienste als ernstzunehmendes Breitbandangebot. Sicherlich sehr zum Missfallen manches Grundversorgungsapologeten.

Der Ende 2007 in Europa eingeführte Dienst Tooway verbindet laut heutiger Pressemitteilung die besonderen Eigenschaften von Eutelsat und ViaSat. Tooway basiert auf einem von ViaSat entwickelten Breitband-Satellitensystem und nutzt Ka-Band Kapazitäten auf dem Eutelsat-Satelliten Hot Bird 6 für den Vor- und Rückkanal. ViaSats SurfBeam DOCSIS-Terminals werden bereits in mehr als 300.000 Haushalten in Nordamerika für DSL-ähnliche Dienste eingesetzt. Allein in den letzten drei Monaten haben sich dort 90.000 Haushalte für die Lösung entscheiden.

Im vergangenen Jahr schien es, als wolle Swisscom insbesondere mithilfe des Funkbreitbandes WiMAX die Versorgung jener Haushalte sicherstellen, bei denen eine kabelgebundene Lösung unrentabel ist. Nachdem jedoch ein Test im Berner Oberland abgebrochen worden war und bis zum Jahresende sich auch keine weiteren Installationen abzeichneten, kam die Frage auf, wie die Swisscom zwei Lizenzverpflichtungen nachkommen will. Die Universaldienstlizenz wird nun mit der Satellitenlösung erfüllt. Die BWA-/WiMAX-Lizenzen verlangen ihren Einsatz innerhalb bestimmter Fristen. Es wird sich zeigen, wie Swisscom diese Kuh vom Eis holt.

[1] Wie uns mittlerweile von Swisscom-Nutzern mitgeteilt wurde, liegen die Kosten bei monatlich 49 Franken. Hinzu kommen Installationskosten für die Mietgeräte Satellitenschüssel mit LNB, das Satellitenmodem und einen WLAN-Router in Höhe von 249 Euro.
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  #2  
Alt 17.01.2008, 16:59
Flora Flora ist offline
Lebende Foren Legende
 
Registriert seit: 22.02.2007
Beiträge: 1.998
Flora befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Weitere Details darüber, wie Swisscom nach der Entscheidung gegen WiMAX die Auflagen der Universaldienstlizenz erfüllen will, hat heute der schweizer Breitbandinformationsdienst inside-it.

Danach hat für Swisscom der Ausbau des DSL-Netzes Priorität. Als zweite Komponente setzt das Unternehmen auf den Mobilfunkstandard HSDPA, bei dem man bis Mitte des Jahres eine Abdeckung von 90 Prozent der Bevölkerung erreicht haben will. Als dritte Komponente schließlich sollen abgelegene Interessenten über den Satellitenbreitbanddienst Tooway versorgt werden.

Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die Akzeptanz für den HSDPA (UMTS)-Ausbau in der Schweizer Bevölkerung entwickelt. Die Ablehnung von Mobilfunktechnologie hat zu einigermaßen einzigartigen und kuriosen technischen Lösungen im Land geführt. Auch am Abbruch des WiMAX-Tests waren Widerstände gegen die Funktechnologie nicht ganz unbeteiligt.

[Update] Wie man hört, wird als dritte Option von Swisscom nicht nur Satellitenbreitband, sondern je nach Voraussetzung ISDN mit Kanalbündelung (128 Kbit) angeboten, um den Universaldienstauflagen nachzukommen. Zwar werden damit nicht die Mindestgeschwindigkeiten des Downloads von 600 Kbit erzielt. Die Lizenz lässt in Ausnahmefällen diese Lösung jedoch zu:
Zitat:
Um mögliche Auswirkungen der Aufnahme des Breitbandanschlusses auf die Kosten der Grundversorgung in Grenzen zu halten, ist vorgesehen, dass die künftige Konzessionärin in Ausnahmefällen die Übertragungsrate reduzieren kann.
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universaldienst

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