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News Aktuelles zu Breitbandzugängen und Schmalband"alternativen"

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  #1  
Alt 19.07.2010, 08:59
adress adress ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 03.08.2005
Beiträge: 2.127
adress hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Standard 124 Mio. Euro Regionalaufschläge bei DSL

Ein Vergleichsportal hat durch die Auswertung von bundesweit über 35.000 Adressen ermittelt, dass in Deutschland jährlich 124 Millionen Euro für Regionalaufschläge bei DSL-Anschlüssen bezahlt werden. Ein Regionalaufschlag ist die Gebühr, die einige DSL-Anbieter in den Regionen erheben, in denen sie über kein eigenes Leitungsnetz verfügen, sondern auf die Infrastruktur anderer Provider zurückgreifen. Die dadurch entstehenden Kosten werden durch den Aufschlag anteilig (ca. fünf Euro) an den Kunden weitergegeben.

Bezogen auf den gesamten DSL-Markt müssen acht Prozent aller Nutzer, also jeder Zwölfte, den Regionalaufschlag zahlen, ermittelte das Vergleichsportal Check24.de. Besonders stark betroffen ist Mecklenburg-Vorpommern: Hier zahlen 14 Prozent der Haushalte mit DSL-Anschluss den Aufschlag zusätzlich zu den Grundgebühren, da die Anbieter dort nicht flächendeckend über eigene Netze verfügen. In Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sind zwölf Prozent betroffen. In den Stadtstaaten fällt fast nichts an. Nordrhein-Westfalen ist mit fünf Prozent das Flächenland mit dem geringsten Anteil an Regionalaufschlägen.

Vier der großen Anbieter 1&1, Alice, Congstar und O2 bitten dieser Erhebung zufolge einen Teil ihrer Kunden mit Regionalaufschlägen zur Kasse. Die Regioquote, also der Prozentsatz der Adressen, die den Aufschlag tatsächlich zahlen müssen, liegt bei diesen Anbietern im deutschlandweiten Durchschnitt bei 36 Prozent. Die Regioquote für Mecklenburg-Vorpommern beträgt bei den vier Anbietern 64 Prozent, ist also fast doppelt so hoch wie der bundesweite Durchschnitt. In Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sind es 57 bzw. 55 Prozent. In Nordrhein-Westfalen müssen immerhin 22 Prozent der Kunden zusätzlich zahlen.

Über die Hintergründe dieser unterschiedlichen Preisbildung verrät das Vergleichsportal nichts. Eine regional unterschiedliche Preisbildung bei DSL als Möglichkeit über die Regulierung die kostspieligere Erschließung des ländlichen Raumes zu erleichtern, wurde in der Vergangenheit immer mal wieder ins Gespräch gebracht (zuletzt), konnte sich aber nicht durchsetzen. Der von dem Vergleichsportal ermittelte Regionalzuschlag hat damit aber offenkundig nichts zu tun. Und es besteht durchaus die Chance, auf der in der Regel allen Anbietern zur Verfügung stehenden DSL-Leitung nach einem Anbieter zu schauen, der auf den Zuschlag verzichtet.
__________________


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  #2  
Alt 19.07.2010, 09:33
Fischer Fischer ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 05.12.2009
Beiträge: 40
Fischer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Ich wohne in Baden-Würtemberg in einen Dorf wo auch Regionalzuschläge bei einigen Anbietern gezahlt werden müssen. Meist passiert so was, wo es nur DSL-light gibt. Also mehr zahlen für weniger Leistung. Da wird ja wieder die Telekom preiswert.
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  #3  
Alt 19.07.2010, 11:16
Benutzerbild von Devastator
Devastator Devastator ist offline
König
 
Registriert seit: 27.09.2008
Ort: Ortenaukreis
Beiträge: 801
Devastator befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard



Dito.

Sieht bei uns auch so aus.
Was willst machen, entweder oder.

Mfg DEV
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  #4  
Alt 06.08.2010, 19:40
thomaspen thomaspen ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 25.06.2007
Beiträge: 6
thomaspen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Zitat:
Zitat von Fischer Beitrag anzeigen
Meist passiert so was, wo es nur DSL-light gibt. Also mehr zahlen für weniger Leistung. Da wird ja wieder die Telekom preiswert.
Das kommt daher, weil die Telekom bei Leitungen mit zu großer Dämpfung, an denen nicht mehr (fast) volle 16 Mbit erreicht werden, nur veraltete ADSL-Profile schaltet. Was ich gelesen habe, soll das ungefähr auf die Hälfte der Anschlüsse zutreffen. Noch näher an der Vermittlungsstelle hat die Telekom ebenfalls wieder Pluspunkte, weil dort oft auch VDSL geht.

Und dort wo es Regio-Zuschläge gibt, weil die Anbieter keine eigene Hardware verbaut haben, müssen sie die komplette Leistung von der Telekom mieten - inklusive deren veraltete Schaltung und haushohen Sicherheitsreserven. Im Störungsfall geht es dann auch über drei Ecken: Kunde => Provider => Telekom => Provider => Kunde.

Ein fremder Anbieter komplett über Telekom-Technik wäre meiner Meinung nach sowieso nur zu empfehlen, wenn der Preis deutlich besser ist und die Leitung bisher ohne Probleme lief.
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