| Zahlen und Fakten |
| Nachtrag 05.2007 |
Inzwischen gibt es ca. 14 Mio. DSL Breitbandanschlüsse in Deutschland. Der überwiegende Teil sind ADSL Anschlüsse, Alternativen zu dieser Technik sind wenig vertreten. Die absolute Zahl der Betroffenen, die auf einen Breitbandanschluss warten dürfte auch weiterhin bei weit über 1 Mio. liegen. |
| Nachtrag 05.2006 |
Derzeit gibt es über 10 Mio. ADSL Anschlüsse bundesweit. Inzwischen sind deutlich mehr Regionen ausgebaut und die Reichweite von DSL erhöht worden, damit sind einige der ehemaligen Betroffenen nun versorgt. Da absolute Zahl der Betroffenen dürfte sich aber nicht unwesentlich geändert haben. Rechnet man mit 10 Mio. "Versorgten" mit 10% die nicht angeschlossen werden können, warten nach wie vor ca. 1 Mio. Internetnutzer auf einen Breitbandzugang und eine Flatrate. |
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| ca. 1 Mio. "Möchtegern-DSLer" |
Zur Zeit haben ca. 4 Millionen Nutzer einen DSL-Anschlüss bekommen . Rein rechnerisch gibt es 1 Millionen Nutzer die DSL haben möchten aber nicht bekommen. |
| Berechnung |
80 % (= 4 Mio.) haben DSL bekommen
100% (= 5 Mio.) wollen DSL
20 % (= 1 Mio.) können es nicht bekommen |
Hintergrund
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Der Internet-Anbieter Strato hat gegen die Telekom eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Hamburg erwirkt (Az. 315 o 007/03). Die Telekom darf nun nicht mehr mit der Aussage "ca. 90% aller Haushalte sind anschließbar" werben. Laut Strato ist DSL an 30 % der Telefonanschlüsse nicht verfügbar. |
| Quellen und weitere Informationen |
Quellen:
Heise.de
/ Newsticker "Urteil gegen Werbung für
T-DSL"
Telekom.de
Presse "Telekom hat jetzt 3,4 Millionen Kunden"
Links:
Telekom /
Strato
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| Warum DSL? |
| always-on |
Der Trend der Internetnutzung geht dahin, always-on zu sein. Für ISDN/Modem gibt es keine flächendeckenden Flatrates (Flatrate = Abrechnung des Internetzugangs in einem Pauschaltarif) mehr in Deutschland. E-Mails in Echtzeit empfangen, gößere Downloads und Software-Updates oder lange Chat-Sessions sind ohne DSL unerschwinglich. |
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DSL wird meist pauschal oder nach Volumen abgerechnet, Zugänge über ISDN oder analoge Modems aber nach Zeit. |
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10 Std. / Tag online über ISDN kosten ca. 200 EUR / Monat (zzgl. der dauerhaft belegten Telefonleitung). Eine DSL-Flatrate ist bei wesentlich höherer Bandbreite für ca. 50 EUR / Monat zu haben. |
| Bandbreite |
Webseiten und Anwendungen im Internet benötigen immer höhere Bandbreiten. |
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Viele Applikationen setzen eine Internetverbindung voraus. Software- Updates sind oft nur noch im Internet verfügbar. Auch wenn es für die Systemsicherheit eigentlich unverzichtbar ist, sparen sich ISDN-User den Download z.B. Servicepack 1 für Windows XP ca. 140 MB, Ladezeit über ISDN: ca. 4 1/2 Std. |
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Telearbeitsplätze würden gerade auf dem Land Vorteile bringen, doch besonders hier ist DSL und / oder eine Flatrate oft nicht verfügbar. |
| Zukunft |
Wir stehen noch am Anfang der Entwicklung. Während DSL weiter ausgebaut wird stagniert die Entwicklung bei Modem und ISDN- Anschlüssen. |
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DSL wird immer schneller. Mittlerweile sind mehrere Mbit Standard im DSL-Bereich, 16 Mbit keine Seltenheit mehr. Für solche technischen Voraussetzungen werden die Applikationen im Internet heute geschrieben. Dabei muss es gar nicht mal nicht "Triple Play" sein, die Nutzung des Breitbandzugangs für Internet, Telefonie und Fernsehen. Schon Standard-Webseiten verlangen erhebliche Bandbreite für ihre Nutzung. Nutzer per Modem oder ISDN haben keine Chance, hier mitzuhalten. |
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Private Nutzer und Gewerbe in Gebieten, in denen es keinen Breitbandausbau gibt, werden gesellschaftlich abgehängt (Digitale Spaltung). Am Übregang zum Informationszeitalter kann und darf sich die Gesellschaft dies nicht leisten. |
| Quellen und Infos |
"Zwischen
Breitband-Elite und Offline-Proletariat"
ct 6/2003, S. 142
DSL
und Flatrate für Alle |